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SACHS Praxis-Tipp:

ZMS prüfen.

Stresstests am Schwungrad

Werden Defekte beim Zweimassenschwungrad, kurz ZMS, vermutet, beginnt die Ursachenforschung. Sollten die Fehlerdiagnosemöglichkeiten beim eingebauten Zweimassenschwungrad nicht ausreichen, lässt sich das ZMS auch optisch, mechanisch oder auf einem Prüfstand unter die Lupe nehmen, wobei Letzteres Herstelleraufgabe bleibt.

Ein ausgebautes Zweimassenschwungrad kann jede Werkstatt mit einfachen Mitteln prüfen. Wichtig ist, die richtigen Methoden zu kennen.

Stresstests am Schwungrad

Werden Defekte beim Zweimassenschwungrad, kurz ZMS, vermutet, beginnt die Ursachenforschung. Sollten die Fehlerdiagnosemöglichkeiten beim eingebauten Zweimassenschwungrad nicht ausreichen, lässt sich das ZMS auch optisch, mechanisch oder auf einem Prüfstand unter die Lupe nehmen, wobei Letzteres Herstelleraufgabe bleibt.

Ein ausgebautes Zweimassenschwungrad kann jede Werkstatt mit einfachen Mitteln prüfen. Wichtig ist, die richtigen Methoden zu kennen.

Bei der Sichtprüfung auf Verfärbungen (A, C) und Risse (B) achten.
ZMS Prüfung: Sichtprüfung

Alles im Blick

Bei der Sichtprüfung deutet eine verfärbte Reibfläche des Sekundärschwungrads (Pfeil A) auf ein überhitztes oder überlastetes ZMS hin. Dieser Effekt kann auftreten, wenn Autofahrer die Kupplung zu lange schleifen lassen. Außerdem besteht die Gefahr, dass bei lang andauernden Überhitzungen das Spezialfett im ZMS verhärtet, was häufig in einem Bauteilausfall endet.

Bei sichtbaren Rissen an der Reibfläche (Pfeil B) ist das ZMS auszutauschen – ansonsten kann es bersten. Gelbliche Verfärbungen im Bereich unter der Reibfläche (Pfeil C) sind ebenfalls ein Tauschgrund, da das ZMS-Axiallager dann verschlissen ist. Dies ist im Fahrbetrieb hörbar. Auch wenn Fett mit Fragmenten aus dem Inneren der Komponente austritt, muss ein Neuteil her.

Alles im Blick

Bei der Sichtprüfung deutet eine verfärbte Reibfläche des Sekundärschwungrads (Pfeil A) auf ein überhitztes oder überlastetes ZMS hin. Dieser Effekt kann auftreten, wenn Autofahrer die Kupplung zu lange schleifen lassen. Außerdem besteht die Gefahr, dass bei lang andauernden Überhitzungen das Spezialfett im ZMS verhärtet, was häufig in einem Bauteilausfall endet.

Bei sichtbaren Rissen an der Reibfläche (Pfeil B) ist das ZMS auszutauschen – ansonsten kann es bersten. Gelbliche Verfärbungen im Bereich unter der Reibfläche (Pfeil C) sind ebenfalls ein Tauschgrund, da das ZMS-Axiallager dann verschlissen ist. Dies ist im Fahrbetrieb hörbar. Auch wenn Fett mit Fragmenten aus dem Inneren der Komponente austritt, muss ein Neuteil her.

Bei der Sichtprüfung auf Verfärbungen (A, C) und Risse (B) achten.
ZMS Prüfung: Sichtprüfung
Beim Drehen des Sekundärrads muss der erreichte Winkel auf beiden Seiten identisch sein.
SACHS Drehen des Sekundärrads bis zum Maximalanschlag

Drehen bis zum Maximalanschlag

Für die Hebel- oder Beweglichkeitsprüfung ist das Primärschwungrad in einem Schraubstock zu fixieren – mit zwei Schrauben durch die Bohrungen für die Kurbelwellenbefestigung. Anschließend gilt es, einen Prüfhebel an die Bohrungen für die Kupplungsbefestigung zu schrauben. Wird das Sekundärrad ausgehend von der entspannten Position bis zum linken und rechten Maximalanschlag gedreht, sollten die erreichten Winkel und der gefühlte Kraftaufwand in beiden Richtungen identisch sein. Zudem dürfen dabei keine außergewöhnlichen Bewegungswiderstände auftreten.

Werden diese Kriterien nicht erfüllt, deutet das auf defekte oder gebrochene Bauteile im Inneren des ZMS hin. Diese können das Gehäuse durchschleifen, so dass Fett austritt. Erreicht man den vollen Verdrehwinkel von rund 60 Grad pro Seite nicht, kommt auch eine Fettverhärtung durch thermische Überlastung in Frage – oft ist diese an Verfärbungen erkennbar. In diesen Fällen ist das ZMS zu ersetzen.

Drehen bis zum Maximalanschlag

Für die Hebel- oder Beweglichkeitsprüfung ist das Primärschwungrad in einem Schraubstock zu fixieren – mit zwei Schrauben durch die Bohrungen für die Kurbelwellenbefestigung. Anschließend gilt es, einen Prüfhebel an die Bohrungen für die Kupplungsbefestigung zu schrauben. Wird das Sekundärrad ausgehend von der entspannten Position bis zum linken und rechten Maximalanschlag gedreht, sollten die erreichten Winkel und der gefühlte Kraftaufwand in beiden Richtungen identisch sein. Zudem dürfen dabei keine außergewöhnlichen Bewegungswiderstände auftreten.

Werden diese Kriterien nicht erfüllt, deutet das auf defekte oder gebrochene Bauteile im Inneren des ZMS hin. Diese können das Gehäuse durchschleifen, so dass Fett austritt. Erreicht man den vollen Verdrehwinkel von rund 60 Grad pro Seite nicht, kommt auch eine Fettverhärtung durch thermische Überlastung in Frage – oft ist diese an Verfärbungen erkennbar. In diesen Fällen ist das ZMS zu ersetzen.

Beim Drehen des Sekundärrads muss der erreichte Winkel auf beiden Seiten identisch sein.
SACHS Drehen des Sekundärrads bis zum Maximalanschlag
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